Die beste Infrastrukturlösung durch Satellit

Offenbach
Individualität für jedes Objekt

Nur die Medienversorgung mit einer optischen SAT-Anlage und einem Glasfaserhausnetz lässt sich individuell für jedes Objekt anpassen.

Wo sich heute hochwertige Wohnhäuser um eine schön gestaltete Innenfläche gruppieren, war noch bis Mitte der 90er-Jahre eine Autowerkstatt beheimatet. Nach deren Abbruch wurde das Gelände am Domgarten in Offenbach durch die Wohnbebauung aufgewertet. Die zehn neu geschaffenen Häuser werden seit Oktober 2010 per Satellit versorgt. Die moderne Medienversorgung mit einer großen Programmvielfalt unterstreicht das qualitätsvolle Wohnen am Domgarten.

ASTRA Offenbach
Die frisch sanierten Gebäude am Domgarten in Offenbach werden von einer unauffälligen Satellitenanlage auf dem Dach über dem Torbogen versorgt.

Die neue Medienversorgung hat es in sich. Sie besteht aus einer Kombination aus Einkabel-, Stern- und Glasfaserlösung. Grund für diese innovative Anforderung an die Satellitenlösung ist die architektonische Zusammenstellung der zehn Gebäude. Sie gruppieren sich auf dem Dach einer durchgängigen, quadratischen Tiefgarage. Drei Satellitenspiegel, die auf drei Orbitalpositionen ausgerichtet sind, bringen deutsche und fremdsprachige TV-Programme in alle 120 Wohneinheiten der insgesamt zehn Häuser. Von den Satellitenspiegeln auf dem Dach aus verläuft jeweils eine zwei Millimeter dünne  Glasfaserleitung in den Keller. Von dort wird das Signal ebenfalls per Glasfaser in die übrigen Häuser verteilt. „Mit Glas zu arbeiten, war die wirtschaftlichste Lösung“, begründet Thomas Knies, Inhaber des ausführenden Installationsbetriebs Ridacom aus Rothenbuch, den Einsatz der modernen Technik.

Von den Technikräumen aus wird das Signal sternförmig in jede Wohnung verteilt. Dabei erfolgt die Versorgung in der jeweiligen Wohnung mit einem digitalen Einkabel-Router, der alle Programme auf einem Kabel vereint.

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Von den Technikräumen aus wird das Signal sternförmig in jede Wohnung verteilt. dabei erfolgt die Versorgung in der jeweiligen Wohnung mit einem digitalen Einkabel-Router, der alle Programme auf einem Kabel vereint.

„Zwischen den Häusern liegen Wegstrecken von bis zu 80 Metern Länge. Hätten wir eine herkömmliche SAT-ZF-Lösung mit Koaxialkabeln installiert, wären insgesamt zwölf dieser Kabel mit einer Gesamtlänge von ca. zehn Kilometern verlegt worden. Stattdessen wurden lediglich drei Glasfaserleitungen benötigt. Das spart bares Geld. Zudem ist die Benutzung von Koaxialkablen über weite Strecken problematisch, da es mitunter zu Signalverlusten kommen kann.“ Eine Glasfaserleitung ist nur rund ein Viertel so dick wie eine herkömmliche Koaxialleitung. „Dadurch lässt sich das Glasfaserkabel leichter verarbeiten. Die Kostenersparnis ist enorm, da wir weniger Material verwenden müssen“,  ergänzt Knies. Das Glasfaserkabel wird in jeden Keller verlegt. Außerdem befindet sich in jedem Haus ein eigener Technikraum. Die Verteilung erfolgt sternförmig in jede Wohnung mit einem Einkabel-Router. Diese technische Lösung vereint alle Programme und Frequenzen auf einem Kabel. Das spart auch hier den Einsatz von zusätzlichen Koaxialkabeln in der Wohnung. Der Mieter profitiert von uneingeschränkter Programmauswahl und hochauflösendem Fernsehen. Premium-Angebote, z. B. von Sky, können ebenfalls empfangen werden. Je nach Größe der Wohnung gibt es zwischen drei und sechs Teilnehmeranschlüssen. Insgesamt wurden 480 Anschlüsse gelegt. Theoretisch sind pro Wohnung aufgrund der Einkabellösung bis zu acht Teilnehmeranschlüsse möglich.

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Die Satellitenspiegel sind unauffällig auf einem Dach untergebracht. Von hier aus führen die Glasfaserkabel in die jeweiligen Keller der Gebäude.

Die Hausbewohner sind mit der installierten Satellitenlösung glücklich, wie Knies berichtet: „Die Mieter und Eigentümer waren zuvor mit der Medienversorgung per Kabel überhaupt nicht zufrieden. Bei Problemen mussten sie sich an ein anonymes Call-Center wenden. Wirklich gekümmert hat sich dort keiner. Jetzt haben sie mit uns bei Problemen einen direkten persönlichen Ansprechpartner. Allerdings gab es für uns in dieser Hinsicht noch nicht wirklich was zu tun. Seit Oktober 2010 läuft das Fernsehen vielfältiger, besser und vor allem störungsfrei. Außerdem sparen die Bewohner die monatlichen Kabelgebühren.“

Praxisbeispiel Modernisierung: Offenbach
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