First Class bei der Medienversorgung

Fürth
Wie ein Flughafen zum Neubaugebiet wird

Intelligent: die optische SAT-Anlage für 85 Wohnungen, fünf Häuser und 19 Penthousewohnungen in Fürth bei Nürnberg.

Warum gerade die interessantesten Neubau-Projekte auf eine intelligente Medienversorgung via optischer SAT-Anlage setzen? Nachhaltig hoher Wohnwert und Mieterzufriedenheit, höchste Programmvielfalt, beste Bild- und Tonqualität sowie die zukunftsfähige Leistungsstärke eines Glasfaserhausnetzes sind wichtige Argumente. Das Preis-Leistungsverhältnis mit bis zu 60 Prozent Kostenvorteil gegenüber Kabelfernsehen ein weiteres.

Fürth
In diesem Riegelgebäude wurden früher Flugzeuge abgestellt. heute freuen sich die bewohner über Loftwohnungen mit erstklassigem TV-Programm.

Die ehemalige Montheit-Kaserne in Fürth bei Nürnberg ist ein Beispiel für eine gelungene Revitalisierung einer Konversionsfläche. Das Neubaugebiet liegt zentral, aber dennoch im Grünen. Den besten Beweis hierfür liefert der nebenan gelegene Golfclub. Das neu errichtete Wohnquartier besticht vor allem durch seine innovativen Ansätze: Neben mehrstöckigen Mehrfamilienhäusern sind in der sogenannten "Blauen Halle", einer ehemaligen Flugzeughalle, hochwertige Penthousewohnungen untergebracht. 

Intelligent ist auch die Medienversorgung im Neubaugebiet: 85 Wohnungen in fünf Gebäuden  und die 19 Penthousewohnungen in der "Blauen Halle" werden von zwei zentralen Satellitenanlagen versorgt. Rein theoretisch hätte für diese Zahl an zu versorgenden Wohnungen auch eine einzige Satellitenanlage ausgereicht, wie Jens Rudolph, Geschäftsführer des ausführenden Unternehmens D.T. NET Services aus Neustadt an der Aisch, erklärt: "Für eine optische Lösung sind die technischen Möglichkeiten bei 100 Wohneinheiten noch lange nicht ausgeschöpft. In Fürth hatte es andere bautechnische Gründe, warum wir die Halle nicht an die gleiche Anlage anschließen konnten, wie die übrigen Wohnungen." Dem Verkaufs- und Vermietungserfolg tut das keinen Abbruch, wie die Gebrüder Rudolph betonen: "Die Wohnungen und ihre Lage erfüllen höchste Ansprüche, die Medienversorgung ist dabei ein entscheidender Faktor." Dank Satelliten-Direktempfang können die künftigen Eigentümer oder deren Mieter eine große Auswahl an deutsch- und fremdsprachigen TV-Programmen empfangen. "Das Glasfaserkabel sorgt dabei für eine hohe Übertragungsqualität, die Bild- und Tonqualität ist auch ohne verstärkende Geräte hervorragend. Das macht die Glasfaserlösung so attraktiv", erklärt Peter Rudolph, technischer Geschäftsführer bei D.T. NET Services. Jede Wohnung verfügt über drei bis vier Anschlüsse für Satellitenreceiver, die frei nach Wunsch in jedem Fachhandel erworben werden können. Modelle gibt es, im Gegensatz zum Kabel, in Hülle und Fülle und in allen Preisklassen. In Zeiten, in denen HD, also hochauflösendes Fernsehen, und Ultra HD TV, das Fernsehen der Zukunft, mit viermal mehr Auflösung, in aller Munde sind, ist das ein entscheidendes Verkaufsargument. Auch, weil DVB-T2 Ultra HD nicht übertragen kann. Geschweige denn das Angebot von Sky. Aber welcher Mieter möchte schon auf Fußball live verzichten?

Kennen gelernt haben die Gebrüder Rudolph die Lösung des optischen Satellitenempfangs auf einer Messe bereits im Frühjahr 2009. Seitdem gehören Glasfaser-Anlagen zum ständigen Repertoire. "Wir haben gemerkt, wie positiv die Wohnungswirtschaft auf diese Technologie reagiert hat unsere Ansprechpartner wissen Kosteneffizienz zu schätzen", erläutert Jens Rudolph. Das beginnt bei den geringeren Investitionen - Glasfaserkabel sind nur ein Viertel so dick wie herkömmliche Koaxialkabel und können daher problemlos auch über mehrere Gebäude hinweg verlegt werden - und endet bei der Einsparung der zuvor monatlich entrichteten Kabelgebühren. "Das gesparte Geld können die Eigentümer jetzt nebenan im Golfpark ausgeben. Das ist gut für die körperliche Fitness und macht auch noch Spaß", lacht Peter Rudolph. "Oder, der Historie geschuldet, in Flugstunden investieren."

Praxisbeispiel Neubau: Fuerth
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