Kabel-TV unbeliebter als gedacht

Aktuelle Umfrage mit eindeutigen Ergebnissen
Viele würden gerne kündigen

Der Gesetzesentwurf zur TKG-Novelle sieht vor, dass die Gebühren für Kabelfernsehen künftig nicht mehr automatisch über die Mietnebenkosten abgerechnet werden sollen. Das Thema wird gerade kontrovers diskutiert. Doch was sagen eigentlich die betroffenen Mieter dazu? Würden sie ihren Kabelanschluss lieber behalten oder loswerden? IPTV-Anbieter Zattoo hat sich mal umgehört und kam zu klaren Ergebnissen.

 IPTV-Anbieter Zattoo ließ Internetnutzer befragen

Die Umfrage von Zattoo, die das Marktforschungsinstitut Kantar in der Zielgruppe der deutschen Internetnutzer zwischen 16 und 69 Jahre durchgeführt hat, ist eindeutig: Viele Mieter würden die Kabel-TV-Gebühren gerne loswerden - und sich bei freier Wahlmöglichkeit lieber für IPTV, Streamingdienst-Abonnements und lineare Empfangsalternativen wie Satellit oder DVB-T2 entscheiden. 

Kündigungsquote läge bei 39 Prozent

39 Prozent – das bedeutet: Mehr als jeder dritte der Befragten gab an, den Kabelanschluss kündigen zu wollen, sollte dieser nicht mehr Teil des Mietvertrages sein. Nimmt man die von der Bundesregierung genannten 12,4 Millionen betroffenen Mietverhältnisse als Berechnungsgrundlage, wären dies rund fünf Millionen Haushalte in Deutschland. Weitere 29 Prozent gaben an, dass sie sich noch unschlüssig seien. Nur 32 Prozent sind überzeugt, dass sie ihren Anschluss auch nach Wegfall der Umlagefähigkeit behalten würden.

SAT-TV als meistgewünschte lineare Alternative

Lässt man bei den Ergebnissen der Umfrage das Interesse an ergänzenden TV-Angeboten übers Internet außen vor, wird deutlich, dass mit 21 Prozent viele SAT-TV als linearen Empfangsweg bevorzugen würden. Eine gute Wahl, denn Fernsehen über Satellit bietet unglaubliche Programmvielfalt in fantastischer Bild- und Tonqualität. Ohne monatliche Grundgebühren und ohne Vertragsbindung. 

Wohnungswirtschaft sollte Mieterwünsche berücksichtigen

Ein generelles Fazit der Umfrage könnte lauten: Die Ansprüche der Mieter an die Multimediaversorgung steigen. Unternehmen der Wohnungswirtschaft sollten ihre Wünsche ernst nehmen und Wohngebäude nicht nur mit schnellem Internet, sondern auch mit einer zukunftsfähigen TV-Versorgung ausstatten. Glasfaser und Fernsehen über Satellit ist da die ideale Kombination. Mehr über die technischen Vorteile einer solchen Komplettlösung und über die Vorteile von SAT-TV erfahren Sie hier:

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