FAQ

Häufige Fragen?
Hier finden Sie Antworten

Ist Satellitenfernsehen störanfällig?

Nein. Die Vorurteile in Bezug auf den Satellitenempfang halten sich hartnäckig, sind aber unberechtigt. Entgegen aller Vorurteile ist Satellitenempfang bei schlechtem Wetter nicht störanfällig. Fachgerecht installierte Satellitenempfangsanlagen sind absolut wetterfest.

Was versteht man unter der optischen SAT-ZF?

Beim optischen Satellitendirektempfang werden alle empfangbaren Frequenzen von ASTRA und gegebenenfalls bis zu drei weiteren Satellitenpositionen ohne Vorselektion der Programme digital, inklusive aller empfangbaren HD-Programme, vom optischen LNB über ein dünnes Glasfaserkabel in den Gebäuden verteilt. Kopfstellentechnik und Verteilerschränke voller Verstärker gehören der Vergangenheit an. Mithilfe eines optischen Konverters können in der Regel die vorhandenen Koaxialleitungen in den Wohnungen für die letzten Meter der Signalzuführung verwendet werden. Mit dieser Technik können bis zu 10 000 Haushalte mit allen deutschsprachigen und nahezu allen internationalen Programmen mit nur einer einzigen Satellitenantenne über das 3 mm dünne Glasfaserkabel versorgt werden.

Was ist der Unterschied zwischen der optischen und der herkömmlichen SAT-ZF?

Bei der Fernsehversorgung mit der herkömmlichen SAT-ZF wird anstatt des optischen LNBs und der Glasfaserverkabelung ein digitales LNB mit dem üblichen Koaxialkabel verwendet. Das Koaxialkabel ist deutlich dicker als das Glasfaserkabel. Bei der herkömmlichen SAT-ZF werden vier (relativ dicke) Koaxialkabel verlegt, während man für die optische Verkabelung nur ein dünnes Glasfaserkabel benötigt, das nahezu überall verlegt werden kann. Mithilfe dieser Technik können problemlos hunderte von Haushalten mit einem Fernsehsignal versorgt werden. Wir empfehlen jedoch die Verlegung der optischen SAT-ZF, da dadurch das Satellitensignal über weite Strecken weitestgehend verlustfrei verteilt werden kann und sich durch den geringeren Materialverbrauch erhebliche Kosten einsparen lassen.

Welche Vorteile bietet der Satellitenempfang über SAT-ZF oder die optsiche Sat-ZF den Mietern oder Eigentümern?

Preisvorteil: In der Regel können 30 bis 60 Prozent der Kosten im Vergleich zu einer Medienversorgung über Kabel eingespart werden, d. h. die monatlichen Vertragsgebühren an den Kabelnetzbetreiber entfallen.
Größte Programmvielfalt: Der Empfang von rund 300 deutschsprachigen und vielen internationalen TV-Programmen ist problemlos möglich.
Beste Qualität: 100% digitaler, hochauflösender TV-Empfang und beste Dolby-Tonqualität.
Größte HD-Vielfalt: ASTRA bietet mit den frei empfangbaren HD-Angeboten, den privaten HD-Sendern über HD+ sowie denen von Sky die größte Auswahl an HDTV-Programmen. Dank Satellitendirektempfang werden alle Programme in uneingeschränkter Qualität bereitgestellt.
Große Auswahl: Satellitenreceiver und Flachbildschirme mit eingebautem SAT-Empfänger aller Hersteller sind kompatibel – vom preisgünstigen digitalen Einstiegsreceiver bis hin zum HDTV-Receiver mit PVR-Funktion (mit eingebauter Festplatte für Aufnahmen).
Hohe Mieterzufriedenheit: Durch die kostengünstige und störunanfällige Medienversorgung steigt die Mieterzufriedenheit; der Empfang nahezu aller deutschsprachigen und vieler internationalen Programme (TV und Radio) wird gewährleistet.
Wohnwertsteigerung: Dauerhaft schüsselfreie Fassaden; keine unsachgemäß gebohrten Wandhalterungen durch Fenster oder Fassade. Dadurch bleibt der Wohnwert des Gebäudes erhalten.
Volle Flexibilität: Entgegen einer Medienversorgung via Kabel besteht beim Satellitendirektempfang keinerlei Vertragsbindung an einen Betreiber. Es sollte lediglich ein Wartungsvertrag für die Anlage abgeschlossen werden.

Wie kann ich mit einer SAT-Anlage Kosten sparen?

Die Kosten einer SAT-Anlage sind im Vergleich zum Kabelfernsehen deutlich geringer: Beim Fernsehempfang via Satellit fallen die Kosten für Kabelgebühren weg. Es gibt also beim Fernsehen via Satellit keine laufenden Kosten wie beim Kabelanschluss. Je nach Größe des Objekts und Anbieter werden dank Satellitenempfang im Handumdrehen mehrere Tausend Euro monatlich eingespart.
Der zweite Einspareffekt bei einer SAT-Anlage sind die Kosten für die Umbaumaßnahmen: Das dünne Glasfaserkabel für den optischen Satellit-Anschluss kann in vorhandene Leerrohre eingezogen werden, wodurch sich teure Baumaßnahmen erübrigen. In der Regel amortisieren sich die Kosten für eine Umrüstung auf TV-Empfang via optischem Satellit innerhalb von drei bis vier Jahren.

Wie viele Programme empfängt man über eine Orbitalposition (z.B. ASTRA 19,2 Grad Ost)?

Über 19,2° Ost empfängt jeder Teilnehmer mehr als 300 deutschsprachige und internationale Programme. Außerdem besteht die Möglichkeit zusätzlich noch drei Satellitenantennen (auf andere Orbitalpositionen ausgerichtet, wie z. Bsp. 23,5° Ost) zu installieren, mit denen circa 5.000 Programme empfangen werden können. Auf diese Weise profitiert eine heterogene Bewohnerstruktur von den vielen frei empfangbaren deutsch- und fremdsprachigen Fernsehprogrammen.

Wo finde ich einen kompetenten Installationsbetrieb?

Unter der Rubrik Installateurssuche finden Sie unter Eingabe Ihrer Postleitzahl einen oder mehrere Installationsbetriebe in Ihrer Nähe. Diese Fachbetriebe sorgen für eine professionelle SAT-Installation an Ihrem Haus. Sind Sie ein Wohnungsunternehmen, empfiehlt es sich, mit dem Fachmann, der die SAT-Installation vornimmt, einen Wartungsvertrag für die SAT-Anlage abzuschließen.

Sollten Sie wider Erwarten keinen Betrieb für Ihre SAT-Installation finden, melden Sie sich bei uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Kann Satellit auch Triple Play, also Internet, Telefonie und Fernsehen anbieten?

Im Prinzip ja. Mit ASTRA Connect bieten wir auch eine Triple-Play Lösung via Satellit an, die gerade in entlegeneren Regionen sehr attraktiv ist. Allerdings ist dieses Produkt nicht für den Einsatz in großen Wohnanlagen konzipiert. Wir empfehlen den Wohnungsunternehmen jedoch ohnehin, sich nicht langfristig zu binden: Der Telefon- und Internetmarkt ist extrem wettbewerbsintensiv. Eine langfristige, exklusive Bindung schränkt die Flexibilität eines Wohnungsunternehmens und seiner Mieter, an der Dynamik des Wettbewerbs zu profitieren, erheblich ein.

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