Glasfaserausbau nimmt langsam Fahrt auf

Brückentechnologien als Bremsfaktor
Wo stehen wir aktuell?

Im Grunde genommen ist längst klar, dass wir nur mit Glasfaser bereit fürs Gigabitzeitalter sind. Dennoch werden in Deutschland nach wie vor Brückentechnologien wie (Super-)Vectoring eingesetzt, um den steigenden Bandbreitenbedarf zu decken. Motor des Glasfaserausbaus sind laut BREKO Marktanalyse20 vor allem alternative Netzbetreiber wie etwa Stadtwerke.

Corona-Pandemie als Beschleuniger

Die Corona-bedingten Maßnahmen zum Infektionsschutz verlangen uns allen viel ab. In puncto Digitalisierung und Glasfaserausbau hat die Pandemie dennoch etwas Gutes: Sie hat den Blick auf die Notwendigkeit einer leistungsstarken Infrastruktur zur Breitbandversorgung geschärft. Und die Einsicht verstärkt, dass die dafür nötige Infrastruktur nur dann zukunftssicher ist, wenn sie auf Glasfaser basiert.

Ende 2020 nutzen rund 4,75 Millionen deutsche Haushalte "echtes" Glasfaserinternet, was bedeutet, dass die Fiberleitungen direkt bis zum Haus oder sogar zum Modem des Endkunden führen. Das bedeutet: Gerade einmal 11 Prozent der Haushalte sind bisher startklar fürs Gigabitzeitalter, das mit Vectoring-Technologien langfristig nicht verwirklicht werden kann.

Das Netz der Zukunft besteht aus Glasfaser

Vergleicht man die Glasfaser- mit der Vectoring-Technologie, hat Glasfaser eindeutig das größere Potenzial. Das liegt daran, dass beim Vectoring Glasfaserleitungen nur bis zum Verteilerkasten genutzt werden (FTTC). Auf dem Weg vom Verteilerkasten ins Gebäude und im Inneren des Hauses werden aber weiter Kupferkabel genutzt. Diese können materialbedingt nicht die gleiche Datenübertragungsgeschwindigkeit liefern wie Glasfaser, sodass die Performance auf den letzten Metern unweigerlich einbricht. Glasfaser bis in die Wohnung (FTTH) kann hingegen nahezu unbegrenzte Bandbreiten zur Verfügung stellen.

Auf Angebote alternativer Betreiber setzen

Alternative Netzbetreiber wie etwa Stadtwerke agieren häufig zukunftsorientierter als manche Etablierten. Und bieten Glasfaser bis in die Wohnung meist auch zu vergleichsweise günstigen Konditionen an. Gemeinsam mit unseren Premiumpartnern Glasfaser-ABC und HUBER+SUHNER BKtel unterstützen wir diese Netzbetreiber sowie die Wohnungswirtschaft mit einer zukunftssicheren Komplettlösung für die Multimedia-Versorgung: optische SAT-ZF-Übertragung in Kombination mit offenen Glasfaser-Hausnetzen. 

Eine Investition in die Zukunft, die sich bereits bei Projekten mit einer Größenordnung von wenigen Wohneinheiten lohnt. Unabhängig von der Projektgröße bündelt unsere Lösung alle Vorteile des optischen SAT-Direktempfangs mit superschnellem Glasfaser-Internet, sogar Quartierslösungen sind mit einer einzigen SAT-Anlage realisierbar.

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